MetaWops' Musings
Navi im Supermarkt?

Da gibt’s doch bestimmt schon einen Pilotversuch irgendwo, oder?

Gestern war ich einkaufen (auch wenn man krank ist, muss man essen & trinken, jaja!) und schob meinen Einkaufwagen vor mir her, in einer Hand mein iPhone, von dem ich die einzukaufenden Waren ablas, die mir mein Schatz via Ping! hatte zukommen lassen. (Ja, SO geht das heute!)

Da sah ich mein weibliches Spiegelbild. Äh, also: eine Frau, die auch ihren Einkaufswagen vor sich her schob und dabei auch auf ihr iPhone guckte. Ich nahm an, dass auch sie dort ihren Einkaufszettel ablas.

Aber es SAH zuweilen so aus, als ob wir im Supermarkt navigieren und uns das iPhone sagt, wo wir als nächstes hin müssen, zu welchem Regal, in welchen Gang.

Und da dachte ich: hey, wäre DAS nicht ne coole Applikation? Man macht seinen Einkaufszettel und sagt dann noch, in welchem Laden man einkaufen wird. Und die Software “weiß” dann, wo die Dinge auf dem Einkaufzettel in eben diesem Laden zu finden sind und navigiert einen da auch hin. Ja vielleicht errechnet das Programm noch die optimale (kürzeste, effektivste, hübscheste, reich an Sehenswürdigkeiten, …) Route durch den Laden!?

Klar: man müsste eine Art “lokales GPS” haben, damit die Software weiß, wo man ist. Ortung in geschlossenen (großen) Räumen… Hmmm… Gibt’s da was von Ratiopharm?

Man kann da noch weiter denken: Einkaufswagen mit eingebautem iPhone Dock z.B. Wenn der Wagen einen kleinen Sender hätte, könnte man da sicher ein In-House-Ortungssystem aufbauen. Der Wagen könnte dann auslesen, was man in seiner Einkaufsanwendung erfasst hat und auf dem iPhone Display würden dann Navi-Anweisungen ablaufen. Nur: Dann muss jeder Wagen auch Strom haben, also einen eigebauten Akku. Schlecht.

Aha: die FAZ schrieb 2005 schon über sowas. Metro FutureStore also. Und schau an: T-Systems hat auch die Finger im Spiel. Nur: warum hat man nun, vier Jahre später, nicht mehr viel davon gehört? Warum setzen sich solche Technologien nicht durch? Ich will das! Menno!